Er wusste nicht, dass er einmal so alt werden musste, bevor er seine große Liebe fand.
Gefunden hat er sie eigentlich gar nicht, nachdem er bewusst ja gar nicht nach ihr suchte. Es war einfach nur Zufall. Zufall? Schicksal?
Eher das Zweite, denn das Leben jedes Einzelnen ist geschrieben, steht schon ab der Öffnung des Geburtskanals für jedermann fest.
Eigentlich schon vorher, wenn sich jedermanns Zeuger noch darauf festlegen, ein gemeinsames Kind in die Welt zu setzen,……ja sogar vorher noch, wo sich deren Zeuger überlegten, und so weiter und so fort.
Ihm war zu diesem speziellen Zeitpunkt nur klar, das heißt, er dachte, nein, er wusste, dass sich sein Leben grundlegend verändern wird. Nur,…..darf er ernsthaft davon ausgehen, dass diese wundervolle Frau, die in sein Leben trat, oder er in ihres, ebenso denkt und fühlt?
Nein, darf er nicht.
Er darf nur hoffen und sich wünschen, dass es sich so verhält, sonst nichts.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Weiter schweifen seine Gedanken um diesen besonderen, lebenslustigen Menschen, der ihm mittlerweile das Gefühl der Geborgenheit gibt, das Gefühl der Wärme, das Gefühl, begehrt zu werden.
Ein verstärkter Hauch von Wohlbehagen macht sich jedes Mal in ihm breit, wenn er an seine große Liebe denkt, wenn er nach seiner großen Liebe fühlt,……wenn er versucht, sie zu erreichen, zu empfinden. Bei ihr zu sein, zusammen wundervolle Momente zu erleben, ja genau dieses Erleben macht ihn des Lebens froh. Sie zeigt ihm, was Freude bedeutet, sie zeigt ihm, was Glück und Leben bedeutet.
Sie zeigt ihm das Leben neu.
„Ich bin nicht mehr der Jüngste, das ist mir klar, aber ich werde Alles dafür tun, um diesen wunderbaren Menschen glücklich zu machen“, murmelte er vor sich hin,
„ich liebe sie…., auf ewig“.