„Hör`endlich auf, mit deinem ewigen Gejammer, ich kann und will das nicht mehr hören müssen….beinahe täglich, dein vor Selbstmitleid triefendes Gesülze ist echt nicht mehr zu ertragen!“, posaunte es aus ihm heraus, „kein Wunder, dass du immer noch alleine bist.“
Alleine bist,….alleine bist,..all…, schwingt es einem Echo gleich, hinterher. Anfangs noch unangenehm laut, um kurz darauf stetig ruhiger zu werden, bis es letztendlich still wird. Eine Stille, mit der er zurecht kommt, die zu diesem Zeitpunkt sogar als sehr angenehm empfunden wird. Eine Stille, die ihn beruhigt, die ihn abschalten lässt, ihm das Gefühl gibt, frei von all den mittlerweile unerträglichen Gedanken zu sein, die ihn permanent und penetrant belasten. Eine Stille, die ihn (kaum beruhigt), kurz darauf auf sehr grausame und despektierliche Art & Weise, entschieden auf seine Einsamkeit hinweist.
Einsamkeit ist wie ein Ozean so weit – schier unendlich – nicht zu bezwingen.
„Er hat ja so recht“, denkt er sich, „was jammer` ich ständig herum, komm` endlich weg von deinen Gedanken, die quälen doch nur…….das Leben ist doch lebenswert….ich hab doch Alles, was man braucht, um zu leben…um zu überleben…..ein Dach über dem Kopf, muss nicht Hunger leiden und gesund bin auch, soviel ich weiß!“
Etwas ruhiger geworden, man könnte es fast als entspannt bezeichnen, setzt er sich auf den Rahmen seines Bettgestelles, atmet noch einmal…zweimal, ganz tief und fest ein und aus, rollt sich anschließend auf die linke Seite seiner viel zu weichen Matratze und senkt sein Haupt langsam auf sein Kissen.
„Ein Kissen“, geht es ihm durch den Kopf, „eines…“.
Er schließt schnell seine Augen, die krampfhaft versuchen, feucht zu werden, um letztendlich die mühsam produzierte Träne auf seiner Wange hinab fließen zu lassen.
Kurz darauf schläft er ein – Allein