Ein Sehnen zieht durch Raum und Zeit,
ein leiser Ruf, der ewig bleibt.
Im Herz ein Bild, so nah, so weit,
das niemals ganz in Worte steigt.
Ein Blick zurück, ein Traum voraus,
die Seele streckt sich still hinaus.
Nach dem, was war, was nie erschien,
und doch im Innersten geblieben.
Ein Funke nur, ein zarter Klang,
der nachts durch alle Träume drang.
So lebt sie fort – in sanfter Macht –
die Sehnsucht, die nie ganz erwacht.